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| Besetzung
| Kurzinhalt |
Vorabend – „Das Rheingold“ oder wie das Unheil in die Welt kommt
Die
Rheintöchter bewachen unschuldig das Rheingold, das sie sich von der dunklen
Gestalt des Alberich, einem Nibelungenzwerg, stehlen lassen. Das Rheingold zu
einem Ring geschmiedet, verleiht dem Besitzer maßlose Macht. Und die Gier nach
Macht ist allgegenwärtig. Die Riesen Fafner und Fasolt entscheiden sich für die
Macht und gegen
Freia, die ihnen als Baulohn für die Errichtung von Walhall versprochen wurde.
Wotan und Loge machen sich auf dem Weg, um Alberich den Goldschatz wieder zu
entreißen. Mit List und Tücke.
Gibt es einen Zeugen für den ersten Mord?
… in der Zwischenzeit
Viele Jahre vergehen. Wotan zeugt mit der Urgöttin Erda Brünnhilde, die zu
seiner Lieblingstochter wird. Aus der Verbindung mit einer Menschenfrau stammt
das Zwillingspaar Sieglinde und Siegmund. Hinzu kommen acht weitere
außereheliche Kinder, die Wotan zu Walküren erzieht. Eine scheinbar stabile
Hausmacht.
Aber alles ist verlorene Liebesmüh’, solange sich der Ring noch in Fafners
Besitz befindet. Es sollte Siegmunds Aufgabe sein, Fafner den Ring zu rauben, um
ihn den Rheintöchtern zurückzugeben. Zu diesem Zweck hat Wotan eine
‚Wunderwaffe’ versteckt.
Aber es kommt ganz anders:„Die Walküre“
Siegmund
trifft seine bis dahin unbekannte Zwillingsschwester
Sieglinde. Leidenschaft entflammt, nicht ohne
Folgen.
Ein morgendliches Duell zwischen Siegmund und
Hunding, dem betrogenen Ehemann Sieglindes, soll
Klarheit bringen. Doch nicht Hunding tötet Siegmund,
sondern Wotan. Brünnhilde, die mit Siegmund anderes
im Sinn hatte, wird entsetzte Zeugin dieses Mordes.
Eindeutig ein Auftragsmord, denn Wotan tötet seinen
eigenen Sohn auf Geheiß seiner Ehefrau Fricka. Sie,
als strenge Hüterin der Ehe, will Sitte und Moral im
Lande wiederherstellen.
Aus Verzweiflung über den Verlust seines Sohnes
rächt sich Wotan an Hunding: Er bringt ihn um.
Was ist los mit den Walküren? Wotan verbannt seinen
Liebling Brünnhilde wegen Ungehorsams auf einen von
Feuer umringten Felsen. Erlösung soll sie erst
erfahren durch einen heldenhaften Mann, der diesen
Feuerwall furchtlos durchschreitet.
Freiheitsberaubung, Nötigung, Misshandlung von
Schutzbefohlenen, gegen so viel schwarze Pädagogik
können die Walküren ihre Schwester Brünnhilde nicht
schützen.
Sieglinde flieht vor all diesen Grausamkeiten in den
Wald, jedoch in froher Hoffnung auf ihren Heldensohn
Siegfried . . .
Drei Tötungsdelikte, zwei Raubstraftaten, eine arglistige Täuschung, eine
Freiheitsberaubung, Ehebruch und Inszest . . . wie
wird das enden?
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